Stiftsbibliothek St.Gallen hat den beeindruckendsten Innenraum der Welt

Montag, 24. August 2026

Die Studie einer britischen Reiseversicherung kommt zu einem für St.Gallen und den Katholischen Konfessionsteil erfreulichen Schluss: Die Stiftsbibliothek St.Gallen hat demnach den schönsten Innenraum der Welt. Mittels Eye-Tracking wurden 52 architektonisch renommierte Innenräume aus aller Welt analysiert. 150 Teilnehmende haben an der Forschung teilgenommen. Erfasst wurden anhand von Bildern die Zeit bis zur ersten Fixierung auf ein Bild, die durchschnittliche Betrachtungszeit jedes Bildes und wie oft ein Bild erkannt wurde.

Barocksaal2 Quer Stiftsbibliothek Stgallen Min

Ein architektonisch beeindruckendes Gebäude zu betreten, ist ein Erlebnis wie kein anderes, und egal ob es eine grosse Treppe oder eine Wand aus bodentiefen Fenstern ist – manche Innenräume rauben einem beim Betreten durch die Tür sofort den Atem.

Eine globale Studie, durchgeführt von einem britischen Reiserversicherer, liefert nun eine Rangliste der weltweit beeindruckendsten Innenräume. An der Spitze dieser Liste findet sich die Stiftsbibliothek St.Gallen, dicht dahinter folgt der Mysore-Palast in Indien auf dem zweiten Platz. Die Top Drei werden abgerundet durch das Budapester Parlament in Ungarn, das eine beeindruckende Ausstellung neugotischer Architektur bietet. Viele weitere Länder sind mit einem Bau auf der Liste vertreten.

Mit 1,36 Sekunden zum Sieg

Doch wie begründet sich der Sieg der Stiftsbibliothek? «Die Teilnehmer richteten ihren Blick schneller auf dieses Meisterwerk der Innenarchitektur als auf jedes andere Interieur der Studie (1,36 Sekunden), was ihm eine auffällige Gesamtpunktzahl von 97,0 von 100 einbrachte», heisst es in den Studienergebnissen. Mit über 170’000 Büchern, von denen einige über tausend Jahre alt sind, würden die kunstvollen Holzregale und bemalten Decken diesen Ort zu einem wahren Augenschmaus machen.

Gross ist angesichts dieses Ergebnisses auch die Freude bei Stiftsbibliothekar Cornel Dora. «Ein echter Knüller», lässt er per Mail ausrichten. Wer mehr zur Studie wissen will, findet einen entsprechenden Artikel direkt auf der Website der Studien-Verantwortlichen.

rf

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