Rückblick auf die vierte "Jahreseinläute" im Pfalzkeller

Freitag, 10. Januar 2020

Am Mittwoch, 8. Januar 2020 fand im Pfalzkeller in St.Gallen die vierte "Jahreseinläute statt. Über 200 Mitarbeitende aus den verschiedenen Institutionen und Einrichtungen des Katholischen Konfessionsteils versammelten sich auf Einladung des Administrationsrates zur traditionellen Begegnung.

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Musikalisch umrahmt wurde der Anlass durch Schülerinnen des Gallusschulhauses der flade. Nach dem offiziellen Teil mit Ansprachen und Ehrungen konnten sich die Anwesenden beim Apéro riche über die Institutionen hinweg austauschen und auf das neue Jahr anstossen.

Die Ansprache des neuen Administrationsratspräsidenten Raphael Kühne im Wortlaut:

Ganz herzlich darf ich Sie als Ihren neuen Administrationsratspräsidenten und im Namen des Administrationsrates zur Jahreseinläute begrüssen. Wie schon die drei vorangeganen Anlässe zur Jahreseinläute soll diese Neujahrsbegrüssung Gelegenheit geben, sich über die Abteilungen hinaus noch besser kennen zu lernen. Sie soll auch unser Bewusstsein fördern, dass wir alle Teil der Katholischen Kirche im Kanton St.Gallen sind.

Ich freue mich, dass soviele Personen der Einladung gefolgt sind. Es sind 312 Einladungen verschickt worden, was eine Rekordzahl ist. Und dass sich lediglich etwa 10 % der Eingeladenen abgemeldet haben, zeigt die Bedeutung und Wichtigkeit dieser gemeinsamen Begegnung.

Ganz besonders freut es mich, dass ich unter uns begrüssen darf:

  • Bischof Markus;
  • meinen Vorgänger im Amt, Martin Gehrer und die Administrationsratskollegin aus der vergangenen Amtsdauer, Elisabetta Rickli Pedrazzini
  • den vollständigen Administrationsrat;
  • und den Schulrat der flade.

Die Jahreseinläute findet heute also bereits zum vierten Mal statt – bisher hat sich jeweils eine Einrichtung des Katholischen Konfessionsteils oder des Bistums vorgestellt – eben auch mit dem Ziel, dass wir uns gegenseitig besser kennenlernen und sehen, wie vielfältig die Katholische Kirche St.Gallen ist. Heute weichen wir von dieser Tradition ab, weil wir aus gegebenem Anlass Verabschiedungen und Würdigungen vornehmen werden.

Der Jahreswechsel ist jeweils der perfekte Moment, um auf das alte Jahr zurückzuschauen und für die Zukunft neue Pläne zu schmieden und Vorsätze zu fassen.

Beim Blick zurück halte ich mich kurz – wir wollen ja heute vor allem das neue Jahr einläuten und vorwärtsschauen. Aber trotzdem erlaube ich mir, auf ein paar Höhepunkte und wichtige Entwicklungen hinzuweisen – Höhepunkte, auf die wir mit Freude zurückblicken dürfen und Entwicklungen, die uns beschäftigt haben und wohl auch weiter beschäftigen werden.

Auf schöne und bedeutungsvolle Höhepunkte – ja auf eigentliche Glanzlichter – können wir im Stiftsbezirk zurückschauen: Anfangs Jahr konnte der Gewölbekeller neu eröffnet werden. Auf modernste Art und Weise und in sieben Sprachen werden den Besucherinnen und Besuchern 1400 Jahre Klostergeschichte aufgezeigt. Da wird jeder Besuch zu einem speziellen Erlebnis und man erfährt immer wieder Neues. Uns allen wird dadurch auch das Bewusstsein geschärft, welch grosses geschichtliche und kulturelle Erbe uns anvertraut ist.

Im Frühling hat dann in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset der Ausstellungssaal im Zeughausflügel eröffnet werden können. In diesem Ausstellungssaal werden wertvolle Urkunden des Stiftsarchivs ausgestellt und als eigentlicher Besuchermagnet darf sicher der Original-Klosterplan bezeichnet werden. Als ältester Architekturplan der Welt ist er ein immer noch vorhandenes Beweisstück für die hohe Kultur und für das geistige Schaffen, das vom Kloster und Stiftsbezirk St.Gallen in die Welt hinausstrahlt.

Im Sommer konnte dann der ehemalige «innere Klosterhof», neu «Bischofshof» nach aufwendiger Renovationsarbeiten eingeweiht werden – dem Namen entsprechend strahlt der Hof jetzt mit Würde und Exzellenz.

Einen erfolgreichen Start hat auch unsere flade hingelegt. Wie es zu erwarten war, haben sich auf Stufe Sekundarschule mehr Schülerinnen und Schüler angemeldet, als es die Aufnahmequote vorgesehen hat. Sie haben sicher alle vom inzwischen schon etwas berühmt gewordenen Losverfahren gehört. In diesem Zusammenhang sind noch nicht alle Fragen gelöst – vor allem, weil gewisse Personen in der städtischen Schulverwaltung immer noch Mühe haben, dass die flade nicht nur eine gleichberechtigte, sondern eben auch eine erfolgreiche Schule ist.

Aus einer ähnlichen Motivationslage heraus (sei es ein Schlechtmachen oder Schlechtreden der Bildung auf christlichem Fundament) haben wir die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 und dem Fach ERG Kirche zu beobachten gehabt. Diese Thematik beschäftigt uns seit Jahren und wird es auch im kommenden Jahr – ich komme beim Ausblick darauf zurück.

Weitere erfreuliche Meilensteine in der Arbeit von Administrationsrat und Administration – und immer in guter Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Ordinariat – sind in verschiedenen Gebieten und auf verschiedenen Wegen gesetzt worden. Ich kann längst nicht alles aufzählen, was gelungen ist und geschaffen worden ist. Beispielhaft erwähne ich ein paar «Leuchttürme», wie die Anderssprachenseelsorge, die neue Leistungsvereinbarung mit der Caritas (sie ist ja ein wichtiges Aushängeschild unserer Kirche) oder den neuen Finanzausgleich für alle Kirchgemeinden im Konfessionsteil. Und noch vieles mehr ist permanent in Bearbeitung – seien es grosse Bauten wie bspw. im Notkerschulhaus oder Projekte zur Weiterentwicklung in verschiedensten Aufgabenbereichen.

Es freut mich, dass Sie alle heute hier sind und wir – je mit unseren unterschiedlichen Aufgaben – uns nicht zuletzt auch durch diesen heutigen Anlass bewusst werden, dass wir uns für unser kirchliches oder unsere staatskirchenrechtliches System (Bistum, bzw. Katholischer Konfessionsteil) engagieren und so gemeinsam für die Katholische Kirche St.Gallen einstehen.

Gemeinsam wollen wir darum das neue Jahr einläuten und wir machen dies – wie es nun schon zur schönen Tradition geworden ist – im wahrsten Sinn des Wortes und tatsächlich mit einer Glocke. Wiederum hat uns die Muff Kirchenturmtechnik die Glocke zur Verfügung gestellt. Der Klang der Glocke soll uns einladen, einander alles Gute und Gottes Segen für das neue Jahr zu wünschen.

Musikalisch bereichert wird der heutige Anlass durch die Lehrkräfte und Schülerinnen des Gallusschulhauses. Wir haben bereits einen sehr stimmigen Auftakt geniessen dürfen. Ich danke an dieser Stelle meinerseits der Schulleiterin des Gallusschulhauses, Sonja Dietrich, für den Einsatz und das Engagement für den heutigen Abend.

Beim Start in ein neues Jahr wird vielfach die Redewendung zitiert: «Das Jahr liegt als unbeschriebenes Blatt vor uns…» Bei den meisten von uns trifft das wohl nicht zu – wenn Sie nur schon an Ihren Terminkalender denken. Wieviele Termine sind schon gesetzt und geben einen bestimmten Rhythmus bereits vor. Zudem wird bei vielen auch der Abdruck im eben nicht so unbeschriebenen Blatt zu sehen sein von Aufgaben, Themen, Fragen und Projekte.

Auch wenn der neu zusammengesetzte Administrationsrat erst in ein paar Wochen die konkreten Legislaturziele für die neue Amtsdauer beraten kann, so gibt es doch bereits jetzt Aufgaben und Fragen, die uns und Sie im kommenden Jahr beschäftigen werden. Sie alle werden in Ihrer jeweiligen Funktion und in Ihrer Einrichtung auch jetzt schon Vieles wissen, was auf Sie zukommen wird. Bei all diesen Aufgaben – so vielfältig und unterschiedlich sie auch sein werden – ist uns allen gemeinsam, dass wir sie mit Gottvertrauen anpacken können und dabei auf einem guten Fundament einer christlichen Glaubensüberzeugung stehen dürfen.

Ich bekomme leider immer mehr den Eindruck, dass in vielen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen dieses tragende Kulturelement der christlichen Werte immer weniger geschätzt wird. Damit denke ich nicht einmal in erster Linie an die Kirchenaustritte, die selbstverständlich in jedem einzelnen Fall schmerzlich sind und einen Verlust darstellen. Das Austreten aus einer Gemeinschaft trifft ja nicht nur die kirchlichen Körperschaften – diese Entwicklung muss man ja ganz allgemein feststellen und sie wird wohl gefördert von einer zunehmenden Ich-Bezogenheit und trifft auch weltliche Gemeinschaften wie Vereine und andere Organisationen, die ja auf den Erfolg dank dem Engagement und der Gemeinschaft ihrer Mitglieder angewiesen sind.

Tatsächlich aber hat die John F. Kennedy zugesprochene Weisheit («Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – sondern frage, was du für dein Land tun kannst») überhaupt nichts von ihrer Bedeutung und Aktualität verloren.

Neben den Zahlen der Kirchenaustritte ist gleichermassen besorgniserregend, dass sich immer weniger junge Paare kirchlich trauen lassen und es auch immer weniger kirchliche Taufen gibt. Woher kommt das und wie ist diese Entwicklung zu erklären? Natürlich habe auch ich auf diese Fragen nicht die schnellen und einfachen Antworten parat und schon gar nicht die Antwort darauf, wie diese Entwicklung aufgehalten werden könnte.

Für mich liegt ein Erklärungsansatz in einer verbreitet festzustellenden Entwicklung, dass der gesellschaftliche Trend zur Säkularisierung sich in letzter Zeit zunehmend beschleunigt und immer stärker wird. Wir sehen dies beispielhaft auch daran, dass eine traditionelle Volkspartei sich derzeit Gedanken darüber macht, das „C“, das prominent auf die christlichen Werte hinweist, aus ihrer Marke zu streichen. Was hat das denn für eine Signalwirkung? Es heisst doch nichts anderes, als dass man nicht mehr offen zu diesen christlichen Grundlagen steht. Kleinlaut wird zwar erklärt, man stehe immer noch zu christlichen Werten wir „Solidarität“ und „Gemeinschaft“. Aber eben: kann oder darf man denn nicht mehr offen dazu stehen?

In die gleiche Richtung – und für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft noch viel bedenklicher und schwerwiegender – ist das Vorhaben im Bildungsbereich, den Lehrplan 21 so anzupassen, dass das Fach ERG Kirche offiziell aus dem Stundenplan gestrichen werden soll. Wenn unseren Kindern – ist es eine übertriebene Political Correctness oder Bequemlichkeit? – nicht einmal mehr die Grundlagen von unserer abendländisch-westeuropäischen Kultur (und das ist das Christentum) im verpflichtenden Schulunterricht beigebracht werden, dann muss man sich letztlich nicht über fehlende Solidarität, Sittenzerfall, Egoismus und Raubbau an der Natur wundern. Es ist der heranwachsenden Generationen überhaupt nicht gedient (und damit auch nicht der Zukunft unserer Gesellschaft), wenn diese grundlegenden Werte nicht mehr vermittelt und auch nicht mehr vorgelebt werden. Der Administrationsrat wird sich jedenfalls – zusammen mit dem Ordinariat und dem Evang. Kirchenrat – weiter dafür einsetzen, dass der kirchliche Unterricht und die Vermittlung der christlichen Werte den notwendigen und festen Platz im Unterricht behalten kann.

Wir alle haben demnächst Gelegenheit, echte Prüfungen in dieser Frage vorzunehmen: ich werde jedenfalls jeder Person, die sich für das Amt als Regierungsrat des Kantons St.Gallen bewirbt, per Mail die Frage stellen, wie sie zur Beibehaltung des Fachs ERG Kirche in der Oberstufe steht – und je nach Antwort wird diese Person meine Stimme erhalten oder nicht. Ich lade Sie alle ein, dies gleichermassen zu tun – ich bin überzeugt, dass dies bei der einen oder anderen Person doch noch eine gewisse Wirkung haben kann.

Die Finanzstrategie des Administrationsrates nimmt nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass gesamtgesellschaftlich der Wert von Kirche und kirchlicher Arbeit besser wahrzunehmen ist, auf drei Pfeiler diese Anliegen auf. So soll mit dem ersten Pfeiler (Kommunikation) der Gesellschaft besser bewusst gemacht werden, wieviel Gutes die Kirche und vor allem die kirchlich Engagierten zugunsten der Gemeinschaft tun. Dazu gehört die Kampagne „kirchensteuern-sei-dank“ – da wird übrigens vom 15. Januar 2020 an während 10 Tagen die erste Staffel von kurzen Werbespots in allen Bussen im Kanton gezeigt (ich ermuntere Sie deshalb, erst recht in dieser Zeit den Bus zu nehmen und die Werbung auf den Bildschirmen zu verfolgen). Weitere Kampagne und Kommunikationsmassnahmen werden folgen – sie sind notwendig, auch wenn wir uns natürlich schon bewusst sind, dass wir allein dadurch nicht gesamtgesellschaftliche Megatrends ändern können.

Der zweite Pfeiler der Finanzstrategie ist die Verstärkung des diakonischen Engagements – ganz nach dem Motto: „Gutes tun“ (und zusammen mit dem ersten Pfeiler: auch darüber berichten). Wenn im Gemeinwohlatlas, den die Universität St.Gallen jährlich herausgibt, die Caritas an 11. Stelle geführt wird und die römisch-katholische Kirche aber erst an 84. Stelle (und damit noch hinter Microsoft, Young Boys oder Aldi und Lidl), dann ist das zwar weder aussagekräftig, noch sehr differenziert und schon gar nicht wahr – aber in der öffentlichen Meinung und Wahrnehmung eben doch so festgehalten. Über die Medien werden dann solche Statistiken weiterverbreitet und in den Köpfen der Leute festgemacht. Darum ist es enorm wichtig, nicht nur die Caritas als eine von unseren Einrichtungen gut und grosszügig zu unterstützen, sondern auch als Kirche weiter Gutes zu tun und auch darüber zu berichten. Nur so kann die Wahrnehmung auch verbessert werden.

Schliesslich wird als dritter Pfeiler der Finanzstrategie der Fokus auf die Zukunftssicherung gerichtet – und da sehen Sie auch das Gesamtbild wieder im Zusammenhang mit dem wichtigen Thema ERG Kirche und Oberstufe. Es muss doch einfach gelingen, dass sich auch in Zukunft genügend Personen für die Kirche engagieren – sei es beruflich in und für die Kirche oder im Engagement für die staatskirchenrechtlichen Strukturen und Körperschaften. Darum ist es sehr wichtig, dass sich auch die Generation der heute 20-40-Jährigen von der Kirche angesprochen fühlen und in ihren Abläufen, Personen und Strukturen wohl und angesprochen fühlen. Es sollen deshalb die Berufungspastoral und die Arbeit mit den jungen Erwachsenen gestärkt werden.

Die Kirche der Zukunft ist auf die Vermittlung des christlichen Fundaments in der Pubertät angewiesen, sie soll die jungen Menschen mit „Firmung ab 18“ ins Erwachsenenalter begleiten – und dann nicht verlieren, sondern mit weiteren Angebot und Hilfestellungen für junge Familien attraktiv bleiben, weil nur so auch in 10, 20 oder 30 Jahren noch von einer lebendigen kirchlichen Gemeinschaft gesprochen werden kann.

Neue Personen bringen auch immer wieder neue Inputs in die verschiedenen Gremien und Einrichtungen. So darf ich mit grosser Freude feststellen, dass im Verlaufe des vergangenen Jahres nicht weniger als 42 Personen in den verschiedenen Einrichtungen wie flade, Stiftsbibliothek, Forstbetrieb, dkms, Spital-, Behinderten- und Anderssprachigenseelsorge sowie Impulsarbeitsstelle ihre Arbeit aufgenommen haben. Wir wünschen Ihnen allen viel Freude und Erfolg im beruflichen Engagement im Konfessionsteil, bzw. Bistum St.Gallen.

Mit Beginn der neuen Amtsdauer bringen auch zwei neue Mitglieder neue Perspektiven in den Administrationsrat. Das Katholische Kollegium, unser Parlament (somit die Vertretung des Volkes und damit im demokratischen System unsere oberste Behörde) hat in der November-Sitzung zwei Frauen in die Regierung des Konfessionsteils gewählt. Mit der Wahl von Frau Cornelia Brändli aus Uznach und Frau Barbara Hächler aus St.Gallen ist die Frauenquote im AR gleich wie im Bundesrat.

Ich darf die beiden Neuen auch bitten, aufzustehen, damit Sie alle sie sehen und sich vielleicht beim anschliessenden Apéro auch mit ihnen austauschen und sie schon etwas kennenlernen können. Der Administrationsrat hat Cornelia Brändli mit dem Ressort «Aufsicht und Kirchgemeinden» und Barbara Hächler mit dem Ressort «Kultur und Medien» betraut. Die beiden werden sich – wie die anderen Mitglieder des Administrationsrates auch – intensiv mit den jeweiligen Ressort bezogenen Projekten befassen, aber natürlich sich auch insgesamt in die Aufgaben und Verantwortungen des Administrationsrates einbringen.

Mit einem Applaus für die beiden neuen Administrationsrätinnen können wir sie sicher herzlich willkommen heissen.

Ich darf nun zu den Ehrungen der Jubilare kommen. Jubilare sind Personen, die im Jahr 2019 ein Dienstjubiläum im Konfessionsteil oder im Ordinariat haben feiern können. Nach dem Personaldekret gilt als Dienstjubiläum, wenn man auf 10, 15, 20, 25 oder 30 Jahre Anstellung zurückschauen darf.

Ich darf nun die folgenden Jubilare nach vorne bitten:

  • Pirmin Koster, 10 Jahre Fachmitarbeiter Gebäudeunterhalt und Leiter Hausdienst
  • Othmar Wyss, 10 Jahre Leiter Fachstelle Katechese und Religionsunterricht
  • Prisca Brülisauer, 10 Jahre in der Stiftsbibliothek
  • Arnd Bünker, 10 Jahre Institutsleiter SPI
  • Urs Winter-Pfändler, 10 Jahre Wissenschaftlicher Projektleiter SPI
  • Willibald Guggenmoos, 15 Jahre Domorganist
  • Hans Hüppi, 15 Jahre in der Gefängnisseelsorge
  • Egidio Todeschini, 20 Jahre Priester in der italienischen Migrationsgemeinschaft
  • Susanne Wick, 20 Jahre in der Stiftsbibliothek
  • Patrik Schilling, 20 Jahre Revierförster und Leiter Forstbetrieb
  • Emanuela Zaccari, 30 Jahre im Bischöflichen Ordinariat

Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihren Einsatz, Ihre Treue und Ihre gezeigte Loyalität in all diesen Jahren. Als kleiner Dank darf ich Ihnen unsern schönen Schirm mit dem Deckengemälde der Kathedrale überreichen.

Auch bei der flade haben wir Jubilare und dafür darf ich der Schulpräsidenten Margrit Stadler das Wort übergeben.

Und jetzt kommen wir noch zur Würdigung und Verabschiedung von unseren zwei Behördemitgliedern, die mit Ende der Amtsdauer auch ihr Engagement im Administrationsrat beendet haben. Während das Wirken vom scheidenden Administrationsratspräsidenten Martin Gehrer durch die Vizepräsidentin des Admininstrationsrates, Margrit Stadler, gewürdigt wird, darf ich die ehemalige Administrationsrätin Elisabetta Rickli würdigen und verabschieden.

Vorab danke ich den Schülerinnen und den Verantwortlichen des Gallusschulhauses für die musikalische Bereicherung der heutigen Jahreseinläute – ich freue mich, dass wir jetzt dann noch von der Band unterhalten werden. Dann danke ich ganz herzlich den Organisatoren des heutigen Anlasses und allen die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Angehörigen ein gutes Jahr 2020 mit vielen schönen und glücklichen Momenten sowie vor allem gute Gesundheit und Gottes Segen.

So läute auch ich das Jahr 2020 ein und wünsche uns, dass wir uns bei der nächsten Jahreseinläute in einem Jahr über viel Gutes und Gelungenes freuen können.