DomMusik goes Stibi – Konzertpremiere im Barocksaal der Stiftsbibliothek

Mittwoch, 2. September 2026

Auf Einladung des Stiftsbibliothekars Cornel Dora tritt die DomMusik diesen Freitag, 4. September, zum ersten Mal im Barocksaal der Stiftsbibliothek auf. Unter dem Titel «Variation und Virtuosität» werde man diesen schönen Raum zum Klingen bringen, sagt Domkapellmeister Andreas Gut in einem Social-Media-Clip. Cornel Dora lobt derweil das hohe Niveau, auf dem die DomMusik das musikalische Erbe des Klosters St.Gallen pflege. «Historische Musik im schönsten Raum der Welt geniessen zu können, sollte sich niemand entgehen lassen.»

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Der Barocksaal soll sich mit stilvoller Musik füllen, wenn am Freitag, 4. September, die DomMusik ein Konzert gibt.

Eigentlich liegt die Verbindung nahe – und doch gab es das bisher noch nie: ein Konzert der DomMusik mitten im Barocksaal der Stiftsbibliothek. Das soll sich nun ändern. Künftig ist jährlich ein Konzert der DomMusik in diesem besonderen Ambiente geplant. Den Auftakt macht am Freitag, 4. September, um 19.30 Uhr das Konzert «Variation und Virtuosität».

Entstanden ist die Zusammenarbeit gemäss Stiftsbibliothekar Cornel Dora aus Gesprächen über mögliche gemeinsame Projekte. «Eine der Ideen war ein jährliches Konzert in unserem Barocksaal. Wir haben auch schon die St.Galler Festspiele und die Bachtage zu Gast. Da liegt es nahe, auch unserem nächsten musikalischen Partner eine Bühne zu geben», so Dora, der es für erstaunlich hält, dass man nicht schon früher darauf gekommen sei. Domkapellmeister Andreas Gut freut sich indessen, im «schönsten Raum der Welt» auftreten zu können. Dies sagt er in einem Social-Media-Clip und nimmt dabei Bezug auf eine kürzlich erschienene Studie.

Die Geige im Fokus

Das erste Konzert in der Stiftsbibliothek trägt den Titel «Variation und Virtuosität». «Barockgeigerin Veronika Skuplik tritt zusammen mit Musikerinnen und Musikern der DomMusik auf», sagt Andreas Gut. Konkret widmet sich das Programm der Entwicklung der Geige im 17. Jahrhundert. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf herzzerreissend schöne, ruhige Kantilenen im effektvollen Kontrast zu wahren Feuerwerken der Virtuosität freuen.

Für Cornel Dora passt ein solches Konzert ideal in den Barocksaal. «Das Kloster St.Gallen hat ein sehr bedeutendes musikalisches Erbe hinterlassen. Dieses wird in der Praxis von der Dommusik auf hohem Niveau gepflegt, während sich die Bibliothek um die dokumentarische und wissenschaftliche Pflege kümmert», sagt der Stiftsbibliothekar. In Erinnerung an dieses Erbe wolle man fortan jährlich einmal gemeinsam das breite Spektrum der europäischen Musikkultur pflegen.

Einmaliges Ambiente

Über das Netzwerk der Dommusik ist es möglich, bedeutende Interpretinnen und Interpreten zu verpflichten. Und natürlich bietet der Barocksaal für das musikalische Erlebnis ein einmaliges Ambiente. Alles in allem hofft man gemäss Cornel Dora, die Aufmerksamkeit des Publikums an diesem aussergewöhnlichen Ort auf wunderbare musikalische Werke der hiesigen Musikkultur zu richten. «Und gleichzeitig wollen wir dadurch die Bande im Stiftsbezirk weiter stärken.»

Weitere Informationen zum Konzert finden sich direkt auf dem Konzertflyer. Tickets (50 Franken) sind erhältlich über den Shop der Stiftsbibliothek: shop.stiftsbezirk.ch/tickets. Die Abendkasse ist ab 18 Uhr geöffnet.

rf

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