GPK wird gerettet – Jährliche Feuerwehrübung erfolgreich absolviert

Montag, 7. September 2026

Damit haben die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Katholischen Konfessionsteils St.Gallen nicht gerechnet – ausgerechnet am Tag ihrer Sitzung im Stiftsbezirk St.Gallen schrillt der Alarm. Zum Glück nur eine Übung. Und zum Glück sitzt auch Administrationsratspräsident Armin Bossart in seinem Büro. Denn im Administrationsratssaal, wo die GPK tagt, ist der Alarm nur schwer zu hören. Bossart kann die Kommissionsmitglieder deshalb direkt zur Zwangspause auffordern und zum Sammelplatz geleiten.

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Janiell Zita vom Hausdienst löst mit dem Ellenbogen den Feueralarm aus. Bild: Roger Fuchs

Wer will, wer hat noch nie? Gemeint ist das Drücken des Alarmknopfs. Die Wahl fällt auf Janiell Zita vom Hausdienst. Mit dem Ellenbogen drückt er die Scheibe ein. Sogleich ist es vorbei mit der Ruhe im Korridor des Klosterschulhauses. Nur Sekunden nachdem der Feueralarm losgeht, sprinten die ersten Schüler der Buebeflade hinaus in Richtung Sammelplatz. Auch die Mitarbeitenden der Stiftsbibliothek schreiten ins Freie. Begleitet werden sie von einer automatischen Ansage, die parallel zum Alarm alle auffordert, das Gebäude zu verlassen.

Kaum ist ein Grossteil der Schüler in Sicherheit, wird der Alarm via Telefon in den weiteren Stiftsgebäuden mit den Büros von Ordinariat und katholischer Administration ausgelöst. Dabei kommt auch ein politisches Gremium in den Genuss der Übung: Die Geschäftsprüfungskommission des Katholischen Konfessionsteils St.Gallen.

Wie alle anderen folgen die GPK-Mitglieder den Anweisungen, lassen ihre Akten liegen und bewegen sich in Begleitung des Administrationsratspräsidenten Armin Bossart zum Sammelplatz zwischen der Klosterwiese und der Kirche St.Laurenzen. Die Stimmung ist sichtlich gut, die Rede ist von einer sinnvollen Übung, die hier jährlich angesetzt und durchgeführt wird. Einzig: Der Alarm im Administrationsratssaal sei kaum hörbar gewesen, heisst es. Doch zum Glück hat der Administrationsratspräsident sein Büro nebenan. Und so können letztlich alle gerettet werden.

Durchgeführt wird die Übung stets unter strenger Aufsicht. Dem Blick von Übungsleiter René Marschner entgeht nichts. Minutiös notiert er Auffälligkeiten. Auch die Vorbereitungen zur Übung verfolgt er. Pirmin Koster, Sicherheitsbeauftragter im Stiftsbezirk, erteilt die notwendigen Anweisungen. Die Materialtaschen werden noch einmal kontrolliert und die Sammelplatzchefin wird für die Entgegennahme der Meldungen beim Treffpunkt eingewiesen.

Knapp eine halbe Stunde nach dem Eindrücken des Alarmknopfs zeigt sich Koster erleichtert am Sammelplatz, dankt allen fürs Mitmachen und erklärt die Übung für abgeschlossen. Dass die GPK den Alarm nicht hören konnte, ist gemäss Koster keine Überraschung. In jenem Gebäude erfolge die Alarmierung via Telefon. Folglich war es richtig, dass sich das Gremium vom Administrationsratspräsidenten instruieren liess. Was im Detail noch alles aufgefallen ist, wird der Schlussbericht der Übungsleitung zeigen.

rf

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