Finanziell gefestigt: Pensionskasse der Diözese St.Gallen legt zu

Mittwoch, 10. September 2025

Obschon das Jahr 2024 für die berufliche Vorsorge von Herausforderungen geprägt war, schliesst die Pensionskasse der Diözese St.Gallen mit einem erfreulichen Ergebnis. Dies ist dem vor kurzem publizierten Jahresbericht zu entnehmen. Unter anderem stieg der Deckungsgrad auf 98,35 Prozent. Der Präsident des Stiftungsrats, Administrationsrat Rolf Allenspach, sowie Geschäftsführer Marcel Winiger geben sich überzeugt, dass die Pensionskasse gut aufgestellt ist.

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Die Lebenserwartung steigt, die Zahl der Erwerbstätigen sinkt und das Verhältnis zwischen Aktiven und Rentenbeziehenden verändert sich stetig. Dieser demografische Wandel fordert die Pensionskassen. Jene der Diözese St.Gallen kann auch vor dem Hintergrund dieser gesellschaftlichen Entwicklungen auf ein gutes Jahr 2024 zurückblicken. «Die Institution ist heute finanziell gefestigt, klar strukturiert und strategisch gut ausgerichtet», schreiben die Verantwortlichen im Jahresbericht.

Zu den wichtigsten Zahlen: Die Jahresrechnung 2024 schloss mit einem Gewinn von 20,5 Millionen Franken ab. Der Deckungsgrad stieg von 92,23 Prozent auf 98,35 Prozent. Dies kommt gemäss Stiftungsratspräsident Rolf Allenspach und Geschäftsführer Marcel Winiger einem klaren Schritt in Richtung Volldeckung gleich. Erhöht hat sich auch die Bilanzsumme, und zwar um 26,5 Millionen auf 339,3 Millionen Franken. Und die Versicherten dürfen sich über eine höher als ursprünglich geplante Verzinsung auf den Sparkapitalien freuen – konkret über 1,75 Prozent.

Mehr aktiv Versicherte und mehr Rentenbeziehende

Die Zahl der aktiv Versicherten bei der Pensionskasse der Diözese St.Gallen ist um 27 auf 1120 gestiegen, die Zahl der Rentenbeziehenden um 19 auf 547. Als Herausforderung bezeichnen Allenspach und Winiger die Tatsache, dass sich der Trend zu Kapitalbezügen bei Pensionierungen fortsetze. Auch die Altersstruktur gelte es aktiv zu beobachten.

Erwähnenswert ist ferner, dass im 2024 neue Reglemente in Kraft getreten sind: Das Vorsorgereglement, das Entschädigungsreglement sowie ein revidiertes Organisationsreglement. Der Stiftungsrat wurde auf acht Personen reduziert. Fünf langjährige Mitglieder haben das Gremium per Ende 2024 verlassen. Neu als Vertretung der Arbeitnehmenden hat Martin Karrer darin Einsitz genommen. Veränderungen gab es überdies bei der Geschäftsstelle: Susanna Vonaesch hat die Position von Tamara Bischof übernommen.

Weitere Informationen zum Berichtsjahr 2024 der Pensionskasse der Diözese St.Gallen können direkt dem Geschäftsbericht entnommen werden.

rf

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