Vor historischer Kulisse: Fahnenabgabe des Inf Bat 61 auf der Klosterwiese
Mittwoch, 21. Oktober 2026Der diesjährige Wiederholungskurs des Infanteriebataillon 61 geht zu Ende. Am Mittwochabend, 21. Oktober, versammelten sich die Soldatinnen und Soldaten zusammen mit den Kaderleuten zur Fahnenabgabe vor der Kathedrale St.Gallen. Begonnen hatte ihr Einsatz am 5. Oktober. Während des Wiederholungskurses wurde nicht nur trainiert, sondern auch die Sonderausstellung der Schweizer Armee an der Olma unterstützt. Angesichts des prominenten Orts der Fahnenabgabe ein paar Impressionen.
In Reih und Glied steht das Bataillon bei der Fahnenabgabe auf der Klosterwiese St.Gallen. Bild: Roger Fuchs
Letztes Jahr konnte das Inf Bat 61, eines der ältesten noch bestehenden Bataillone der Schweizer Armee, sein 150-Jahr-Jubiläum feiern. In diesem Jahr übten die Armeeangehörigen ihre Kernaufgaben in der Region Fürstenland-Appenzellerland. Kommandiert wurde das Bataillon bis dato von Oberstleutnant im Generalstab Patrick Noger, im Rahmen der Fahnenübergabe auf der Klosterwiese gab er die Führung an seinen Nachfolger weiter.
In den Fokus der Öffentlichkeit rückte das Inf Bat 61 in diesem Jahr zusätzlich durch seine Präsenz an der Olma. Es unterstützte die Sonderausstellung der Schweizer Armee und gab Einblicke ins Infanteriehandwerk. Entsprechendes kann auf dem Facebook-Kanal des Bataillons nachgelesen werden. So heisst es dort beispielsweise bei einem Beitrag: In einer Showeinlage stellte das Inf Bat 61 den Infanteriealltag mit supponierten Panzern und Platzpatronen gekonnt dar. Eingerahmt wurden diese Darbietungen von Präzisionslandungen der Fallschirmaufklärer sowie mehrerer Überflüge eines Kampfjet-Binoms.
Abseits der Olma wurden während des Wiederholungskurses unter anderem die Gefechtswerkzeuge und -techniken des Infanteriealltags in Gruppen exerziert. Mit der Fahnenabgabe auf der Klosterwiese fand der Wiederholungskurs am Mittwochabend seinen feierlichen Abschluss. Der abtretende Kommandant sprach derweil mitten im UNESCO-Weltkulturerbe über die weltpolitische Lage wie auch über die Sicherheit im eigenen Land. Diese gäbe es nicht umsonst, sondern man müsse auch etwas dafür tun.
Angesichts des prominenten Orts der Fahnenabgabe haben wir einige Impressionen eingefangen (unten).
Facebook-Kanal des Bataillons 61: www.facebook.com/infanteriebataillon61/
Text und Bilder: rf