Barbara Hächler legt ihr Amt als flade-Schulpräsidentin per 1. August 2027 nieder

Mittwoch, 3. Juni 2026

Auf das Schuljahr 2027/28 kommt es zu einem Wechsel im Schulpräsidium der flade. Barbara Hächler aus St.Gallen legt dieses Mandat per 1. August 2027 nieder. Sie bleibt jedoch weiterhin Administrationsrätin des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen. Der Entscheid, die Verantwortung für das Schulpräsidium in neue Hände zu geben, gründet auf der aktuellen Verwaltungsreform bei der katholischen Administration. Ziel ist es, die strategische und operative Ebene besser voneinander zu trennen und die Mitglieder des Administrationsrats von operativen Aufgaben zu entlasten.

Barbara Hächler

Seit November 2019 wirkt Barbara Hächler als Administrationsrätin des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen. Per 1. Januar 2022 wurde ihr das Ressort flade und somit auch das Schulpräsidium übertragen, das sie damals von der zurückgetretenen Administrationsrätin Margrit Stadler-Egli übernommen hat.

Nun hat sich die 64-jährige Barbara Hächler entschieden, das Amt als Schulpräsidentin in neue Hände zu geben. Die entsprechende Stelle wird Mitte Juni 2026 ausgeschrieben, um genügend Zeit für eine entsprechende Evaluation zu haben. Der Stellenantritt ist auf den 1. Mai 2027 vorgesehen, sodass eine sorgfältige Übergangs- und Einarbeitungsphase gewährleistet werden kann.

Barbara Hächler bleibt weiterhin Administrationsrätin und somit Mitglied der Exekutive des Katholischen Konfessionsteils St.Gallen. Mit ihrem Schritt kann auch im künftigen Departement Bildung die strikte Trennung von operativer und strategischer Ebene vollzogen werden. Dies ist das Ziel der laufenden Reorganisation bei der katholischen Verwaltung.

«Dieser Entscheid ist mir nicht leichtgefallen», sagt Barbara Hächler. Ihr sei wichtig zu betonen, dass sie der flade auch nach ihrem Rücktritt eng verbunden bleiben werde. «In meiner Funktion als Administrationsrätin im neuen Departement Bildung, welchem die flade angehört, werde ich mich weiterhin für die Anliegen der Schule engagieren.» Hächler zeigt sich überzeugt, dass dieser Schritt eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für alle Beteiligten darstellt.

rf

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