5000 Franken Nothilfe für flüchtende Menschen im Nahen Osten
Mittwoch, 11. März 2026Angesichts des Kriegs im Nahen Osten ist die humanitäre Lage äusserst angespannt. Nach der Bombardierung des Iran durch die USA und Israel eskaliert die Gewalt auch im Libanon. Caritas Schweiz, die seit Jahren im Libanon tätig ist, rechnet aktuell mit bis zu einer Million Menschen, die in diesen Tagen fliehen müssen. Der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen unterstützt die eingeleiteten Sofortmassnahmen der Caritas und spricht 5000 Franken für den Nahen Osten.
Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen AMEL Association und Caritas Libanon Nothilfe bereitet Caritas Schweiz die Verteilung lebenswichtiger Güter vor. Bild: Caritas Schweiz
Auch wenn rückläufige Steuereinnahmen dazu führen, dass dem Katholischen Konfessionsteil St.Gallen nicht mehr so viel Geld wie in früheren Jahren für Katastrophenhilfe zur Verfügung steht, wollen sich die Katholikinnen und Katholiken der Verantwortung stellen und helfen, wo möglich – aktuell ist dies bei der angespannten humanitären Lage im Nahen Osten der Fall.
Die Angriffe Israels und der USA haben im Nahen Osten eine Kettenreaktion ausgelöst. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen, die nicht nur Israel treffen. Mittlerweile haben sich die kriegerischen Auseinandersetzungen auf die gesamte Region ausgeweitet. Die Zivilbevölkerung ist die Leidtragende.
Auch im Libanon sind unzählige Menschen auf der Flucht. Caritas Schweiz, die seit Jahren im Libanon tätig ist, rechnet aktuell mit 800’000 bis eine Million Menschen, die in diesen Tagen allein aus den südlichen Gebieten, der Bekaa-Ebene und den Vororten Beiruts fliehen müssen. Erste Staukolonnen haben sich bereits gebildet.
Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen AMEL Association und Caritas Libanon Nothilfe bereitet Caritas Schweiz die Verteilung lebenswichtiger Güter vor. Als erste Sofortmassnahme hat Caritas Schweiz 300’000 Franken für die Nothilfe in der Region gesprochen. Weitere Massnahmen werden laufend geprüft. Mit der Spende von 5000 Franken kann der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen einen Sofortbeitrag zur Linderung der grossen Not leisten.
Als humanitäre Organisation ruft Caritas Schweiz alle Parteien eindringlich dazu auf, Zurückhaltung zu üben, zur Diplomatie zurückzukehren und umgehend zu deeskalieren.
Hier gibt es die Möglichkeit, auch selbst mit einer Spende bei der Caritas zu helfen.
rf