Der Traum vom Kap bekommt starken finanziellen Rückenwind

Donnerstag, 5. November 2026

Zwei Wochen nach dem Start des Crowdfundings für die im 2027 geplante Südafrikareise der Domsingschule St.Gallen und der Singbox Wil ist bereits über die Hälfte des erhofften Mindestbeitrags beisammen – konkret 10'400 Franken. «Die Freude ist riesig», sagt OK-Präsidentin Anita Leimgruber, die auch die Domsingschule leitet. «Dieser Start lässt hoffen, dass wir die anvisierten 20‘000 Franken deutlich übertreffen werden.» Das Crowdfunding läuft noch bis 6. Dezember.

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Infoveranstaltung zur geplanten Südafrikareise, für die der gemeinnützige Verein «Jugendchorbegegnung Ostschweiz-Südafrika 2027» gegründet wurde. Bild: zVg.

Vom 12. bis 26. Juli 2027 reisen die Jugendchöre der Domsingschule St.Gallen und der Singbox Wil nach Afrika ans Kap der guten Hoffnung. Es handelt sich um einen Gegenbesuch beim Mädchenchor der Bloemhof Highschool aus Stellenbosch/Südafrika. Alles in allem dürfte die Reisegruppe aus 70 Sängerinnen und Sängern, 10 Profimusikerinnen und -musikern sowie Begleitpersonen bestehen.

Damit niemand aus finanziellen Gründen absagen muss, hat man ein Crowdfunding gestartet. Die Mindest-Zielgrösse von 20’000 Franken würde die Kosten für Verpflegung und Unterkunft für 70 Jugendliche in Kapstadt decken.

Von Göttis über Grosseltern bis Lehrpersonen

Eine Zwischenbilanz nach zwei Wochen zeigt: Das Crowdfunding läuft. «Die Freude über das rasche Anwachsen unseres Spenden-Topfs ist riesig, sowohl im OK als auch bei den Chören» bringt Anita Leimgruber als OK-Präsidentin die Gefühlslage auf den Punkt. Unter den Spenderinnen und Spendern seien viele Göttis und Gottis, aber auch Grosseltern, ehemalige Singende und deren Eltern, Nachbarn, Lehrpersonen, Arbeitskolleginnen und -kollegen sowie Freunde guter Chormusik. «Es sind einfach ganz viele Menschen, die unsere Arbeit schätzen und unterstützen», so Leimgruber.

Der erfolgreiche Auftakt lässt die Verantwortlichen zuversichtlich auf die kommenden Wochen blicken. Gelingt es, den Mindestbetrag zu übertreffen, bleibt mehr Spielraum für die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Reise.

Schokolade mitbringen

Die Reise soll nicht nur für die jungen Sängerinnen und Sänger zu einem besonderen Erlebnis werden. Auch den gastgebenden Jugendlichen und Familien in Südafrika möchte man Aussergewöhnliches mitbringen – seien es neu geschriebene Musik, gemeinsame Mahlzeiten, ein toller, gemeinsamer Auftritt und natürlich Schweizer Schokolade. Zudem will man mit Spenden über den Mindestbeitrag hinaus Jugendliche und deren Familie entlasten, für welche die Finanzierung der Reise schwierig würde. Auch kulturelle Ausflüge könnten je nach Spendeneingang abgedeckt werden.

Hier geht es direkt zum Crowdfunding: www.lokalhelden.ch/chorprojekt-suedafrika

rf

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