Jahresabschluss 2013 dreimal besser als budgetiert

Dienstag, 20. Mai 2014

Jahresabschluss 2013 Kath. Konfessionsteil dreimal besser als budgetiert
Das Resultat ist eine "rote Null"

Anstatt mit einem budgetierten Defizit von 479'400 Franken schliesst die Rechnung des Kath. Konfessionsteiles des Kantons St.Gallen mit einem Minus von rund 131'100 Franken ab. Das entspricht 0,2 Prozent des Gesamtaufwandes von rund 58,9 Millionen Franken, was annähernd eine rote Null bedeutet.

Einsparungen oder Mehreinnahmen wurden in verschiedenen Bereichen erzielt. Die Kosten für die Katholische Kantonssekundarschule flade sanken aufgrund tieferer Schüler- und Klassenzahl um rund 260'000 Franken. Der Steuerertrag liegt um rund 330'000 Franken höher als im Rechnungsjahr 2012. Ein weiterer wesentlicher Posten sind verschiedene Sparmassnahmen, nicht ausgeschöpfte Projektkredite sowie Minderausgaben im Personalbereich. Der Liegenschaften- und Wertschriftenertrag entwickelte sich zusätzlich erfreulich. Der Administrationsrat ist mit dem Rechnungsabschluss 2013 alles in allem sehr zufrieden. Die massiven Steuerausfälle aufgrund der Steuergesetzrevision ab 2010 forderten und fordern die "Regierung" der Katholikinnen und Katholiken weiter, der eingeschlagene Weg führt aber zu einer deutlichen und kontinuierlichen Verbesserung der Ertragslage. Spielraum für grosse Mehrausgaben oder neue Aufgaben besteht hingegen weiterhin wenig.

Weitere Informationen zum Jahresabschluss 2013  

 


Katholikenzahl praktisch stabil
Aufgrund der jeweils in den Kirchgemeinden erhobenen Umfrage wurden die Kirchenaustritte und Kircheneintritte per 31. Dezember 2013 ermittelt. Die Zahl der Katholikinnen und Katholiken im Kanton St.Gallen hat sich mit 234'089 gegenüber dem Vorjahr 234'343 (-165) kaum verändert. 1'648 Personen (Vorjahr 1'478) traten gesamt aus der kath. Kirche aus, 50 Eintritte waren zu verzeichnen. Die Zuwanderung von Katholikinnen und Katholiken aus anderen Kantonen und aus dem Ausland ist verantwortlich für die fast stabile Anzahl von Kirchenmitgliedern. Die Aufschlüsselung nach Kirchgemeinden ergibt, dass sich im vergangenen Jahr die Zahl der Austritte vor allem in Städten und in urbanen Gebieten erhöht hat.

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